Einwanderungsgeschichte zwischen Kohle und Windrad

Deutschland modernisiert sich. „Energiewende“ und „Einwanderungsgesellschaft“ sind zwei der Schlagworte, die Herausforderungen anzeigen und in Politik, Medien und Wissenschaft diskutiert werden.

Die Energiewende berührt Auto-, Bus- oder Bahnfahrer, Fahrrad und Pedelec. Sie erreicht Hausbesitzer, -bauer und Mieter. Und sie beschäftigt technisch Interessierte und Tüftler genauso wie einfache Verbraucher.

Gleichzeitig zeigt sich die deutsche Gesellschaft zunehmend als Einwanderungsgesellschaft, in der die Herkunft von Familien unterschiedlicher wird. Damit verbinden sich neue Fragen nach Bildung, Gerechtigkeit und Lebenschancen.

Das Projekt „Erzählte Energie“ sucht Geschichten einer zweifachen Modernisierung: Geschichten, die den Zusammenhang zwischen energetischer Modernisierung und einer Modernisierung durch Einwanderung greifbar machen. Einerseits betrachtet es den gesellschaftlichen Weg von herkömmlichen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien. Andererseits handelt es von der deutschen Gesellschaft, ihrem Gestern, Heute und Morgen.

Es geht um Geschichten von Menschen, die als Arbeitsmigranten und „Gastarbeiter“ in eine fossile Energie- und Arbeitswelt gekommen sind – deren Kinder und Enkel aber Gesellschaft und Energiewende als Bürger mit gestalten. Wie verlaufen Familiengeschichten vom Kohlebergwerk zum Windrad? Was schließen die Beteiligten daraus und wie sehen sie den Beitrag ihrer Familie und ihre eigene Rolle?

Nicht nur technische Aspekte stehen im Raum, sondern auch Fragen der Teilhabe, der Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – und damit die Frage, die alle Modernisierungsdebatten begleitet: Wie sollen, wollen und können Menschen im Deutschland von morgen leben?

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!

• Sie haben eine Einwanderungsgeschichte?

• Arbeiten in erneuerbaren Energien?

• oder haben eine Bergbau-Geschichte in Ihrer Familie?

Unsere Broschüre

Erzählte Energie