Die Wanderausstellung „Energie in Bewegung“ eröffnet ihre 1. Station!

Menschen mit Energie- und Einwanderungsgeschichte erzählen

Einwanderung + Energie = Modernisierung2

27. Juni – 12. August 2019

Universitätsbibliothek Bochum, 1. Etage
Mo-Fr 8-24.00 Uhr
Sa 10-20 Uhr
So 10-16 Uhr
Eintritt frei

Weitere Stationen

Öffentliche Stationen
Ruhr-Universität Bochum, Universitätsbibliothek | 27.06. – 12.08.2019
LWL Industriemuseum Zeche Hannover, Bochum | 16.08. – 09.09.2019
Universität Duisburg-Essen, Universitätsbibliothek
(LK, Campus Duisburg) | 11.10. – 31.10.2019
Wissenschaftspark, Gelsenkirchen | 12.12.2019- 31.01.2020

Schulen und Berufskollegs
Geschwister-Scholl-Gymnasium, Wetter (Ruhr) | 09.09. – 30.09.19
Comenius Berufskolleg, Witten | 30.09. – 11.10.2019
Louis-Baare-Berufskolleg, Bochum | 31.10. – 22.11.2019
Albert-Martmöller-Gymnasium, Witten | 22.11. – 12.12.2019

Einwanderungsgeschichte zwischen Kohle und Windrad

Deutschland modernisiert sich. „Energiewende“ und „Einwanderungsgesellschaft“ sind zwei der Schlagworte, die Herausforderungen anzeigen und in Politik, Medien und Wissenschaft diskutiert werden.

Die Energiewende berührt Auto-, Bus- oder Bahnfahrer, Fahrrad und Pedelec. Sie erreicht Hausbesitzer, -bauer und Mieter. Und sie beschäftigt technisch Interessierte und Tüftler genauso wie einfache Verbraucher.

Gleichzeitig zeigt sich die deutsche Gesellschaft zunehmend als Einwanderungsgesellschaft, in der die Herkunft von Familien unterschiedlicher wird. Damit verbinden sich neue Fragen nach Bildung, Gerechtigkeit und Lebenschancen.

Das Projekt „Erzählte Energie“ sucht Geschichten einer zweifachen Modernisierung: Geschichten, die den Zusammenhang zwischen energetischer Modernisierung und einer Modernisierung durch Einwanderung greifbar machen. Einerseits betrachtet es den gesellschaftlichen Weg von herkömmlichen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien. Andererseits handelt es von der deutschen Gesellschaft, ihrem Gestern, Heute und Morgen.

Es geht um Geschichten von Menschen, die als Arbeitsmigranten und „Gastarbeiter“ in eine fossile Energie- und Arbeitswelt gekommen sind – deren Kinder und Enkel aber Gesellschaft und Energiewende als Bürger mit gestalten. Wie verlaufen Familiengeschichten vom Kohlebergwerk zum Windrad? Was schließen die Beteiligten daraus und wie sehen sie den Beitrag ihrer Familie und ihre eigene Rolle?

Nicht nur technische Aspekte stehen im Raum, sondern auch Fragen der Teilhabe, der Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – und damit die Frage, die alle Modernisierungsdebatten begleitet: Wie sollen, wollen und können Menschen im Deutschland von morgen leben?